Finsteraarhorn 4273m.ü.M, Wyssnollen 3590m.ü.M

Finsteraarhorn 4273m.ü.M,  Wyssnollen 3590m.ü.M

19.4.2011 (mit Giovanelli Eder)

  • Route: Finsteraarhornhütte3048m- Hugisattel4088m- Finsteraarhorn4274m- Fieschergletscher2980m- Wyssnollen3590m- Finsteraarhornhütte3048m
  • Zeit: 2.50h (Hütte-Finsteraarhorn), 1.15h (Fieschergletscher-Wyssnollen)       
  • Höhenmeter: 1840m        
  • Wetter: Sonne, windstill


Tag 2: Finsteraarhorn: Wir starteten morgends um 5.15Uhr bei der Finsteraarhornhütte. Der Vollmond erhellte uns den ganzen Berg. Zu unserer Zeit starteten auch zwei andere Zweierseilschaften. Anstatt Ski anschnallen, hiess es erst einmal Steigeisen montieren. Das Aufstiegscouloir neben der Hütte war total hartgefroren und von einem Lawinenabgang durchzogen, nicht gerade gute Bedingungen für einen Skiaufstieg. Auf einer Höhe von 3280m konnten wir dann endlich anfellen und so kamen wir sehr rasch vorwärts zum Frühstücksplatz wo man die Skier kurz über die Rippe tragen musste. Kein Problem, durch das Geröllfeld führt sozusagen mittlerweile ein guter Weg. Dort holten wir dann auch die erste Seilschaft ein, welche schon sehr früh gestartet ist. Zügig stiegen wir Kehr um Kehr dem Hugisattel entgegen. Auch diese Flanke war hartgefroren, was jedoch mit Harscheisen kein Problem darstellte. Im Hugisattel auf 4088m machten wir das Skidepot und stiegen anschliessend, am kurzen Seil gehend, über den schönen Grat hinauf gegen den Gipfel. Häufig kann einfacher ein bisschen in der Westflanke aufsteigen. Im obersten Drittel klettert man dann über einen Gendarm (im Aufstieg runter, im Abstieg rauf) und erreicht über den schönen Grat den Gipfel auf 4273m.ü.M. Endlich, ein weiterer Traum ist in Erfüllung gegangen. Die Aussicht ist Phänomenal. Von den hintersten Bündner-Bergen bis zum Mont-Blanc und von den Tessinern bis weit in den Norden. Den Abstieg machten wir dann Seilfrei und erreichten den Hugisattel noch vor dem grossen Ansturm von unten. Die Abfahrt war zu dieser frühen Stunde noch sehr hart und nicht wirklich ein Genuss. Zurück in der Hütte holten wir uns eine Flasche Weissbier und machten uns direkt auf den Weiterweg zum Wyssnollen.

Wyssnollen: Von der Hütte querst man den Fieschergletscher leicht abfahren zum Wyssnollen, ein Skitourenberg oberhalb der Grünhornlücke. Der Aufstieg über die weiten Schnee/Gletscherfelder den Spalten ausweichend bis zum höchsten Punkt auf 3590m.ü.M. Der Gipfel bietet eine super Aussicht aufs Finsteraarhorn. Auf dem Gipfel genossen wir zwei Stunden die wärmende Frühlingssonne bei Weissbier, Salami und guter Musik :-). Dier Abfahrt im aufgesulzten Schnee war dann noch das Sahnehäubchen oben drauf. Wahrhaftig ein genialer Tag, der in Erinnerung bleibt.


Rot: Tour Finsteraarhorn, Grün: Tour Wyssnollen


Bei Tagesanbruch erreichen wir den Frühstücksplatz


Blick zum Hugisattel. Sieht kurz und flach aus, täuscht aber dann doch recht.


Vollmond und Sonnenaufgang treffen sich am Aletschhorn


Skidepot im Hugisattel. Hinten der Grat


Auf dem Grat



Blick in richtung Grimsel/Galenstock


Geschafft

Imsand Raphael Finsteraarhorn


Abstieg vor imposanter Kulisse des Wannenhorns


Abfahrt vom Finsteraarhorn


Eder im Aufstieg zum Wyssnollen. Im Hintergrund das Wannenhorn


Gipfel Wyssnollen mit Blick auf das Finsteraarhorn


Sonne, Schnee,Erdinger, Salami, Musik, Pefekt


Eder in der Abfahrt- Im Hintergrund das Gross Grünhorn




Kontakt

Imsand Raphael Bergführer IVBV

Bielstrasse 4
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